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Zum Programm der Sendung am 26. Juni,
13.05 - 14.00 Uhr:

Der kommende Sonntag ist der 5. Sonntag nach dem Trinitatisfest. An diesem Tag wird darüber nachgedacht, warum die Christen Jesus folgen. Offensichtliche und eindeutig erklärbare Gründe gibt es für dieses Phänomen nicht. Nur der Glaube kann als nachdrückliche Erklärung angebracht werden und er muss sehr stark sein. Die Christen müssen sich nicht selten gegen Vorurteile durchsetzen, weil ihre Hingabe zu Jesus nach außen nicht immer plausibel wirkt.

An diesem 5. Sonntag nach Trinitatis möchten wir Ihnen die „Missa in honorem Sanctissimae Trinitatis“ von Wolfgang Amadeus Mozart vorstellen. Er komponierte die Messe, wie der Name schon sagt, zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit. Anders als die Kantaten von Johann Sebastian Bach, ist die Missa von Mozart keinem festen Sonntag in der Trinitatiszeit zugeordnet und deshalb widmen wir unsere Geistliche Musik am Sonntag diesem Werk.
Mozart schrieb seine „Missa in honorem Sanctissimae Trinitatis“ 1773 in Salzburg und die Uraufführung fand im Juni des gleichen Jahres statt. Er komponierte sie im Auftrag seines damaligen Dienstherren Erzbischof Colloredo. Der Bischof hatte allerdings einige konkrete Anforderungen an Mozart. Unter anderem sollte nicht die Messe länger als das katholische Hochamt sein. Daran musste sich Mozart halten und deswegen komponierte er ein geistliches Werk, dass gut 30 Minuten Länge hat.
Die „Missa in honorem Sanctissimae Trinitatis“ wird dem Typ der „Missa brevis et solemnis“ zugeordnet, was bedeutet, dass sie relativ kurz und sehr festlich ist.

Bei uns hören Sie am Sonntag eine Aufnahme der Mozart-Messe, die 1996 in Wien entstand. Es musizierten der Arnold Schönberg Chor und das Orchester Concentus Musicus Wien. Die Gesamtleitung hatte Nikolaus Harnoncourt.

Anschließend geht es weiter mit Musik aus der Zeit der Wiener Klassik. Es erklingen die „15 Variationen und Fuge über ein eigenes Thema in Es-Dur“ von Ludwig van Beethoven, interpretiert von Emanuel Ax.

(Autorin: Laura Landmann, MDR Klassik DAB+)

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